Entstehung der Kulturloge

Bei vielen Kulturveranstaltungen bleiben Plätze unbesetzt. Diese Erkenntnis brachte einige Marburger Bürger auf die Idee, nicht verkaufte Eintrittskarten könnten Menschen mit wenig Geld zur Verfügung gestellt werden. So kämen einerseits Menschen in den Genuss kultureller Veranstaltungen, die sich den Besuch sonst nicht leisten können. Auch die Kulturveranstalter profitieren von mehr Besuchern, wenn sie sich bereit erklären, die Plätze für die Vermittlung an Menschen mit wenig Geld zu reservieren.

In vielen Städten und Regionen gründeten sich Vereine und Interessensgemeinschaften, die den Namen Kulturloge führen wollten. 

Allerdings kopierten auch einige Städte das  Konzept und nannten sich Kulturloge, ohne mit der Markenrechtsinhaberin  Rücksprache zu halten. Auch das Konzept wurde nicht 1:1 übernommen, sondern wies gravierende Änderungen zum Beispiel im Umgang mit den Kulturgästen auf. 

Die Urheberin des Namens KULTURLOGE  entschied sich gemeinsam mit der Kulturloge Marburg e.V. den Namen schützen zu lassen, um einen Wildwuchs entgegen zu wirken. Sie wollte  das Kulturlogen-Prinzip nicht zum Spielplatz gewinnorientierter Kartenvermittlung werden lassen. 

Aufgrund der bundesweiten Nachfrage , das Konzept der Kulturloge zu übernehmen, wurde der Bundesverband gegründet. Dieser vergibt die markenrechtlich-geschützten Lizenzen an die regionalen Kulturlogen, wenn sie Mitglied des Bundesverbandes werden.  Zudem werden alle Druckvorlagen sowie das dazugehörige Softwarepaket kostenfrei zur Verfügung gestellt